Bezirksverband Augsburg
im Diözesanverband Augsburg

Stadt und Verbände seit 30 Jahren engagiert für Umweltschutz

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Oberbürgermeisterin Eva Weber (Mitte) freut sich über den Millionsten gespülten Teller, den ihr Kolping-Bezirksvorsitzender Heinz Schaaf (rechts) übergibt. Mit dem ehrenamtlichen Betreuer der Geschirrmobile, Klaus Ernicke (links), ist Schaaf froh um die finanzielle Unterstützung der Stadt für den Kauf einer neuen Plane für das Spülmobil.

Stadt und Verbände seit 30 Jahren engagiert für Umweltschutz

Müllvermeidung durch Kolping-Geschirrmobil

„Welch ein Berg von Müll wäre entstanden, wenn es das Kolping-Geschirrmobil in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben hätte“, stellt Oberbürgermeisterin Eva Weber bei der symbolischen Übergabe des Millionsten gespülten Tellers am 28. Juni 2021 im Hof des Kolpinghauses in Augsburg fest. Heinz Schaaf, der Vorsitzende des Kolpingwerkes Bezirksverband Augsburg, spricht von einem „außergewöhnlichen Engagement“ von Stadt und Kolping. „Umweltschutz war damals etwas für ein paar Insider, Müllvermeidung bestenfalls ein Randthema“, sagt der Gersthofer.

Ein vom Stadtrat beschlossenes Sonderprogramm mit dem Titel „Kein Einweggeschirr“ traf vor 30 Jahren mit dem Engagement zur Bewahrung der Schöpfung von Kolping zusammen, berichtete Heinz Schaaf. Vermittelt durch den damaligen Kolping-Bezirksvorsitzenden und Stadtrat Franz Bürger kam es im Juni 1991 zur Übergabe eines Geschirrmobiles durch Oberbürgermeister Dr. Peter Menacher an den Kolping-Bezirksverband. Nur zwei andere Vereine haben die Unterstützung der Stadt zum Kauf eines Geschirrmobiles in Anspruch genommen. Schaaf berichtet, dass der Kolping-Bezirksverband inzwischen, dank der Unterstützung der Kolpingsfamilie Gersthofen, einen zweiten Autoanhänger mit einer montierten Industriegeschirrspülmaschine und ausreichend Geschirr im Einsatz hat. Patentanwalt Klaus Ernicke, der seit Anfang an ehrenamtlich in der Betreuung und Verwaltung der beiden Mobile dabei ist, ergänzt, dass das große Mobil mit Geschirr für bis zu 700 Personen ausgestattet werden kann und dass sowohl das Geschirr als auch die Spülmaschinen separat gemietet werden können.

Oberbürgermeisterin Weber freut sich, dass das Geschirrmobil des Kolping-Bezirksverband nach den Corona-Einschränkungen wieder bei Festen und Feiern von Vereinen, Pfarreien oder Firmen im Einsatz sein kann. Zur Unterstützung übergibt Weber an Bezirksvorsitzenden Schaaf und an Ernicke einen Scheck in Höhe von 700 Euro zur Erneuerung der Plane des großen Spülmobiles. Schaaf sagt zu, dass der Bezirksverband mit seinen 3.800 Mitgliedern in 22 Kolpingsfamilien in Stadt und Landkreis weiter einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten will.

Autor: Johann Michael Geisenfelder
28.06.2021
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